Herrendüfte

Herrendüfte unterscheiden sich von ihrem weiblichen Pendant vor allem durch die verwendeten Duftnoten. Der Mann mag es männlich, sportlich und herb, passend zu dem, was er in der Welt verkörpert. Die Palette der Herrendüfte ist allerdings heutzutage so breit wie für die Damen. Die Duftstoff-Industrie hat den Mann längst als Kunden entdeckt. Während es für den Mann von Welt früher nur Haarwasser und Rasierwasser gab, hat sich das Eau de Toilette längst durchgesetzt. Auch Deos, parfümierte Duschgels und Haarshampoos zählen zu den beliebten Herrendüften. Der kluge Mann wählt alles passend im selben Duftprofil, also idealerweise aus einer bestimmten Linie. Und weil das auf Dauer nicht ganz billig ist, kann man sich die einzelnen Komponenten zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen.

Jeder Mann mag Duft – aber nicht jeder Duft mag jeden Mann! Man sollte seine Herrendüfte unbedingt typgerecht wählen. Auf jeder Haut riecht ein Duft anders und entfaltet andere Unternoten. In manchen Fällen hat man das Gefühl, der üppig aufgetragene Duft soll den eigentlichen Duft des Mannes übertönen. In diesen Fällen ist er zu laut und hinterlässt im Gegenüber ein Gefühl des Unwohlseins. Herrendüfte verwendet man richtig, wenn man eine eher dezente Note wählt und zwar passend zum Hauttyp. Wie bei den Damen auch, sollten Sie zunächst mehrere Düfte am Handgelenk ausprobieren, bevor sie sich für einen entscheiden. Ihre Herzensdame soll sich ja nicht von ihrem Duft abgestoßen fühlen, sondern er soll Ihren typischen Hautduft betonen. Auch im Berufsleben kann ein zu lauter Duft etwas nassforsch und zu aufdringlich wirken. Herrendüfte sollte man niemals nur nach der Marke kaufen – sondern so, dass sie zu einem passen!

Die Frühlings- und Sommerdüfte für den Mann 2010 sind Light Blue von Dolce und Gabbana, No1 von Strellson, Freigeist von Wolfgang Joop und Marco O’Polo Fragance Men. Frühlingshafte Aromen und holzig, männliche Feinheiten sowie zitronig und floral sind die markanten Herrendüfte im Sommer 2010.