Herrenjeans
Die Herrenjeans dieser Tage ist alles andere als ein einheitliches Bekleidungsstück. Es hängt nämlich sehr davon ab, welchem Stil man folgt, wie viel Geld man zu zahlen bereit ist und wie alt man ist. Die einen tragen Edelmarken der einschlägigen Modehäuser, die anderen tief hängende Schlabberjeans oder unterschiedliche Bleached-Varianten. Hüfthosen mit riesigen Taschen gehen bei den Herren der Schöpfung genauso gut wie zeitlose Schnitte, zu denen man auch ein Anzugsakko mit Schlips tragen kann. Und auch wenn Cargo-, Arbeits- und Anzughosen der Herrenjeans seit Jahrzehnten Konkurrenz machen: Sie setzt ihren modischen Siegeszug ungehindert fort. Die Jeans hat längst Kultcharakter und konnte sich in allen Gesellschaftsschichten durchsetzen.
Herrenjeans zu kaufen, kann heutzutage ein bequemes Geschäft sein – vor allem, wenn man “seine” Marke hat und seine Größe und Beinlänge weiß. Die Größenvorstellungen in den verschiedenen Herstellerländern sind allerdings sehr unterschiedlich! Wer verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller ausprobieren möchte, sollte besser in einen Jeansshop gehen. Zu unterschiedlich sind die Schnitte und Größen, als dass man wagen könnte, “blind” zu kaufen. Wer seine Herrenjeans-Marke bereits festgelegt hat, kann auch günstige Angebote im Internet finden. Männer mit Idealmaßen können es durchaus auch mal wagen, andere Hersteller aus dem Ausland einzukaufen. Mit Herrenjeans kann man durchaus zum Trendsetter werden. In vielen Berufen hat dieses Bekleidungsstück längst Einzug gehalten. Nur in der Bank und im Big Business ist weiterhin der Anzug vorgeschrieben. Selbst gegen eine gut geschnittene Herrenjeans eines Nobelmarken-Herstellers wird der Anzug sich aus diesen Berufsfeldern nie vertreiben lassen. Die Jeans ist und bleibt eine Freizeithose – allerdings eine, die von sich sagen darf, weltweit zu den erfolgreichsten Produkten überhaupt zu gehören.
Im Sommer 2010 feiert die Destroyed-Jeans ihr Comeback aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Löcher und Fransen an strategisch wichtigen Orten machen aus Ihrer alten Jeans wieder ein trendiges Kleidungsstück. Sie können natürlich auch eine bereits zerfranste Destroyed-Jeans „neu“ kaufen. Zur Destroyed-Jeans passt am besten ein weißes T-Shirt oder ein klassisches Karohemd, beides unterstreicht den lässigen Look dieser Herrenjeans. Kombiniert mit Sneakers sind Löcher somit wieder salonfähig im Sommer 2010.
Noch nie gab es so viele verschiedenen Jeans-Waschungen wie diesen Sommer 2010. Was vorher ein modischen Tabu war, ist jetzt ausdrücklich erlaubt: Die Jeansjacke zur Jeans getragen. Vom Schnitt her sind die Herrenjeans diesen Sommer 2010 eher gerade: Gerader Schnitt und gerade Passform. Jeans im Knitter-Look oder Used-Stil sind wieder erlaubt. Abgewetzte Stellen müssen nicht mehr versteckt werden.